Krisen - wer will, wer will, wer hat noch nicht

Das mit den Krisen ist mehr als spannend! Und ob sie uns ereilen oder nicht - wer vermag es zu sagen? Und dann gibt es da verschiedene Krisen, woher soll ich da wissen, welche meine ist? - Scherz beiseite.

Seit geraumer Zeit frage ich mich aber, was denn ist, wenn jemand keine Krise hat...
In diesem Jahr wird Jeder bei 'Krise' direkt an die aktuelle, Gesellschaftswertekrise denken, die Corona-Krise, die zu den kritischen Lebensereignissen als kollektive Krise zählt. Die Corona-Krise ist die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg! Diese Pandemie als der weltweite Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID 19 hält seit einem halben Jahr an!

Das muss uns nicht in eine persönliche Krise stürzen, kann es aber. Und sie hat Auswirkungen bei sehr vielen Menschen. Auch Einkommens-technisch - Kurzarbeit, Jobverlust. Viele klagen auch darüber, zu vereinsamen. Stay at home war das Credo. Zum Glück gab es nach und nach Lockerungen. Doch Viele haben die Zeit zu Hause, mit sich, als sehr belastend empfunden. Alles war plötzlich anders. Schulen und Kitas geschlossen. Hamsterkäufe.

Informationsflut über Neuinfektionen. Und das Ganze- weltweit!


Eine andere Krise, die Viele von sich oder Anderen kennen, ist die Midlife-Crisis: Haben Männer die auch oder bleiben die verschont? - Gerne wird es mit einem runden Geburtstag verbunden. In der Biografie-Arbeit wird von einer Phase gesprochen, wo, sofern man bereitwillig auf das bisherige Leben schaut, Fragen gestellt werden. Mit dem, wer ich heute bin und was ich mache... bin ich da eigentlich ich? Wollte ich das so oder was stört mich? - Sehr spannend, wenn man sich auf die Reise begibt. Oder es auch gar nicht merkt - Andere tun es aber vielleicht.


Ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass eine Krise im Leben sein sollte, also keine lebensbedrohliche. Aber durch eine Krise kann das Leben mehr an Tiefe gewinnen. Da steckt schon das Tief drin. Und mit Sicherheit ist die Zeit eben nicht der Höhepunkt eines Lebens. Aus so vielen Lebensberichten habe ich den Eindruck erlangt, dass das Hoch danach eine ganz neue Dimension bereithalten kann. Nicht muss- sondern kann. Es kommt weiterhin auf jeden Einzelnen und dessen Einstellung und Umgang damit an. Das heißt, berechenbar ist das nicht und ich wünsche niemandem ein dickes Burnout! Ich sehe nur die Chance darin, das Leben auf die wichtigen Dinge neu auszurichten. Dafür kann eine Krise gut sein.

Dafür kann es gut sein, jemand an seiner Seite zu wissen, der begleitet. Toll, wenn der Partner oder die Partnerin es ist. Gemeinsame Gespräche, die Verständnis geben und ein hilfreicher Tipp dabei ist, wenn der oder die Andere die Sicht aus einer anderen Perspektive darstellt. Oder ein Elternteil eine vertraute und geschätzte Person bei Problemen ist. Gute Freunde, Arbeitskollegen. Oder man für sich kleine Schritte geht, geleitet von Literatur, Internetrecherche und Lösungen sichtbar werden. Beschleuniger bei der Entwicklung sind auch Coaches- und eine davon hat diesen Artikel erstellt und unterstützt gerne den Weg aus der Krise. Ein erstes kostenfreies Telefonat ist bereits der erste Schritt, ins Machen zu kommen. Und das ist ein, wenn nicht sogar DER entscheidende Schritt: Ins tun kommen.

Viel Erfolg!

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